Führung beginnt bei mir – ein Abend bei WerkH in Frankfurt

Was passiert, wenn Frauen im Handwerk über Selbstführung reden? Ein Abend, der mehr war als ein Vortrag.
Am 24. März 2026 waren Verena und Miriam zu Gast bei WerkH – dem Netzwerk für Frauen im Handwerk der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Eingeladen hatte sie Susanne Haus, Präsidentin der Kammer und Mitgründerin von WerkH, das sie gemeinsam mit Sonja Süßmann und Dr. Verena Krastel ins Leben gerufen hat.
Der Abend hatte ein Thema, das beiden am Herzen liegt: Selbstführung. Nicht als Wellness-Konzept, sondern als das, was es wirklich ist – die Grundlage von Führung.
Führung ist eine Haltung – nicht nur eine Position
Verena eröffnete den Abend mit einer Aussage, die viele erst einmal überrascht hat:
Jede von euch führt. Ob ihr es so nennt oder nicht.
Wer ein Team leitet, führt. Wer ein Projekt verantwortet, führt. Wer einen Betrieb organisiert, führt. Und wer morgens entscheidet, wie sie auf eine schwierige Situation reagiert, führt auch. Sich selbst.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Denn die meisten Menschen sind trainiert, nach außen zu optimieren: Prozesse verbessern, Kommunikation schärfen, Strukturen anpassen. Den Blick nach innen – Wie gehe ich selbst gerade mit Druck, Erwartungen, Unsicherheit um? – das üben die wenigsten.
Dabei fängt alles dort an.
Die drei Ebenen der Selbstführung
Selbstführung hat drei Ebenen, die aufeinander aufbauen: Denken – Fühlen – Handeln. Man erlebt eine Situation, interpretiert sie sofort und diese Interpretation erzeugt eine Emotion, aus der heraus man handelt. Wer das bemerkt, kann an jedem dieser Punkte bewusst eingreifen.
Miriam brachte dazu drei konkrete Mini-Tools mit, die sich direkt im Alltag anwenden lassen – von der Emotionsampel über den mentalen Stopp bis zur Drei-Perspektiven-Frage. Keine Theorie, die man erst verstehen muss, ondern Werkzeuge, die dann funktionieren, wenn es drauf ankommt.

Was der Abend gezeigt hat
Die ca. 70 Teilnehmerinnen beschrieben am Ende des Abends in einem Wort, wie der Abend für sie war. Das am häufigsten genannte Wort war inspirierend. Gefolgt von bereichernd, wundervoll, bewegend.

Aber was noch mehr sagt als die Wortwolke, waren die konkreten Rückmeldungen der Teilnehmerinnen:
„Ich hab jetzt 1 Jahr lang ein Coaching für Führungskräfte bekommen und es hilft wirklich. Und das, was ihr hier in einer Stunde vermittelt habt, ist richtig gut auf den Punkt gebracht."
„Denken. Fühlen. Handeln. Eigentlich einfach."
„Danke für die schnelle und kurzfristige Erdung."
„Die Austauschrunde war richtig cool und hilfreich."
Genau das war der Punkt des Abends. Nicht nur mehr Wissen, sondern auch mehr Klarheit.
Elena, Zahntechnikermeisterin aus Gelnhausen, hat es so zusammengefasst:
„Wir Frauen haben die Power, unsere Gedanken und Emotionen wahrzunehmen – das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke bei der Selbstführung."
Was bleibt
Selbstführung ist kein einmaliges Thema. Es ist eine Praxis. Sie braucht Übung, Bereitschaft und den Mut, ehrlich hinzuschauen.
Was Verena und Miriam von diesem Abend mitgenommen haben: Wie groß das Bedürfnis ist, genau darüber zu reden. Nicht abstrakt, sondern konkret, mit echten Situationen aus dem echten Alltag. Und wie schnell etwas entsteht, wenn Frauen dafür Raum bekommen.
Dafür stehen sie. Und sie kommen gern wieder.

Interesse an einem Impuls zum Thema Selbstführung – für euer Team, euer Netzwerk oder eure Organisation?
Wir freuen uns auf eure Anfrage: info@supyou-ruhr.de
Verena Rustemeyer und Miriam Abdeslem sind Expertinnen für Change & Transformation bei der SUPYOU Consulting GmbH aus Essen. Sie begleiten Menschen, Teams und Organisationen durch Veränderung – mit Klarheit, Haltung und echter Reflexion.
Mehr erfahren: www.supyou-ruhr.de



